Für Kinder ab 8 Jahren gab es an zwei Nachmittagen einen Workshop in Kooperation mit dem Kreisjugendschutz zum Thema „Medien draußen erleben und sicher nutzen“, durchgeführt mit Unterstützung von Michaela Weiß von Medienleuchtturm (medien-leuchtturm.de).
Gemeinsam mit ihr und dem JUBA-Team ging es für die teilnehmenden Kinder mit Tablets, Makrolinsen, Mikroskopen und Endoskopen nach draußen, wo sie mit diesen Geräten aktiv die Natur aus völlig neuen Perspektiven entdeckten. Auf ihren spannenden Exkursionen hielten sie Pflanzen und Insekten fotografisch fest, wie sie sie noch nie gesehen hatten, erforschten die Natur unter Wasser und in kleinen Erdlöchern, schulten so ihre Wahrnehmung und staunten über die verborgenen Details ihrer Umgebung. Ein spannendes Highlight war dabei auch ein Gerät, das die Bewegungen der Pflanzen und – in diesen, in musikalische Klänge übersetzt. Das Fazit der Kinder sprach für sich: „Auch Pflanzen sind richtig lebendig und spannendJ“.
Das freute Michaela Weiß, denn ein wichtiger Teil ihrer Arbeit besteht darin, Kindern zu zeigen, wie wertvoll und kreativ die digitalen Medien als Werkzeug eingesetzt werden können, statt sie nur zu nutzen um Inhalte zu konsumieren.
Durch das Erstellen von Fake-Collagen, auf denen sie sich auf Bildern in verschiedensten Positionen irgendwo herausschauen ließen, ihre Körpergröße schrumpften oder anpassten, sich scheinbar auf Dächer stellten, oder von Bäumen sprangen, usw., setzten die Kinder sich damit auseinander, wie leicht manipulierte Bilder entstehen und woran man diese erkennen kann.
Außerdem beschäftigten sie sich mit den Themen Mobbing und Ausgrenzung, die sie kreativ in selbst produzierten Stop-Motion-Filmen aufgriffen.
„Die beiden Nachmittage haben gezeigt, dass digitale Medien nicht nur im Haus, sondern auch draußen sinnvoll, kreativ und bewusst eingesetzt werden können, ganz ohne dazu mit dem Internet verbunden zu sein. Dies schafft einen guten und spannenden Zugang zur eigenen Umwelt, verdeutlicht die Macht der Bilder und schärft den Blick, was gleichzeitig für den Schutz der Natur sensibilisiert“, so Michaela Weiß.









































